Abschied von der Trauergruppe

Sie war für viele Menschen ein wichtiger Anlaufpunkt und ein tröstender Ort in schweren Zeiten – die Trauergruppe, die viele Jahre von Ilse Göpel geleitet wurde. Nun hat Ilse Göpel die Leitung dieser Gruppe aus persönlichen Gründen beendet. Wir sind Ilse Göpel als Kirchengemeinde zu großem Dank verpflichtet, denn sie war über eine lange Zeit hindurch Ansprechpartnerin für Menschen, die in Trauersituationen das Gespräch und Halt suchten.

Ilse Göpel hat sich immer viel Mühe gemacht, den Rahmen für die Treffen möglichst ansprechend und einladend zu gestalten. Es wurde in der Runde dann oft geweint, aber auch viel gelacht. Ich war froh, bei Beerdigungen oder Trauergesprächen auf dieses Angebot unserer Kirchengemeinde hinweisen zu können.

„Danke, liebe Ilse, für Deine Zeit, die Begleitungen, Dein großes Herz, um all den Schmerz und die Trauer mit zu tragen. Auf Wiedersehen! Du warst für viele ein Segen. Das soll so bleiben, dafür segne Dich unser Gott!“

Wir möchten die Gruppe gern fortsetzen und hoffen, dass wir jemanden finden, der ebenso engagiert und kompetent die Gruppe leiten kann.

Bert Hitzegrad



Neujahrsempfang 2017

Neujahrsempfang der Kirchengemeinde

Es war ein schöner Auftakt für das Neue Jahr 2017. Viele Gäste folgten der Einladung zum Gottesdienst und zum Empfang. Ein Gedanke der Predigt an diesem Vormittag klang noch lange nach: Nicht den dunklen Fleck nur sehen, sondern all die Wunder des Lebens. Helga Wohltmann wurde im Gottesdienst mit Gebet und Segen in ihr neues Amt als Leiterin der St.Nicolai-Kindertagesstätte eingeführt.

Beim Neujahrsempfang erhielt sie viele Glückwünsche, unter anderem von Samtgemeindebürgermeister Harald Zahrte, in dessen Zuständigkeitsbereich nach der Fusion nun auch die Kindertagesstätte in Cadenberge fällt. Der neue Samtgemeindebürgermeister bedankte sich auch im Blick auf seine Wahl im letzten Jahr.

Von Veränderungen sprach der neue Wingster Bürgermeister Patrick Pawlowski. Dabei blickte er nicht nur auf seine Wahl zum Bürgermeister, sondern auch auf die neue Stellenbesetzung der Leitung des Zoos in der Wingst, über die er sehr glücklich sei. Die „Kontinuität in seinem Amt” betonte Cadenberges Bürgermeister Wolfgang Hess. Dennoch machte auch er deutlich, dass sich zahlreiche Veränderungen durch die Verbindung der Gemeinde Cadenberge mit Geversdorf und durch die neue Samtgemeinde ergäben hätten.

„Auf Veränderungen hoffen wir”, machte Jürgen Stelling vom Kirchenvorstand in Cadenberge deutlich. Vor einem Jahr fiel die Pfarrstelle in der Wingst fort. Seit einundeinhalb Jahren gäbe es, so Stelling, Gespräche mit den Kirchengemeinden in der ehemaligen Samtgemeinde Am Dobrock, aber eine Lösung für eine sinnvolle pfarramtliche Lösung in der Wingst sei noch nicht gefunden worden.



Trägergruppe 2017

Neujahrskaffee der Trägergruppe

Es ist schon gute Tradition, dass Heinz Söhl als „Chef vom Friedhof“ am Anfang eines neuen Jahres diejenigen einlädt, die bei den Trauerfeiern ihren Dienst tun. Das ist vor allem seine Trägergruppe, die bei den vielen 14.00 Uhr-Termine immer bereit stehen.

Beim Kaffeetrinken dürfen die Ehefrauen nicht fehlen, auch die der längst verstorbenen Träger – sie lassen ihre Männer auf den Friedhof gehen, um diese nicht ganz einfache Aufgabe zu übernehmen. Und auch die Bestatter der Region und die Pastoren nutzen die Gelegenheit für das Gespräch, den Austausch und das leibliche Wohl. Gerade für uns Pastoren ist es gut zu wissen, dass die Trägergruppe würdevoll ihren Dienst tut und damit auch zu einem Abschied in Liebe und Respekt beitragen.

Bert Hitzegrad



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Flüchtlingsfamilien feiern Weihnachten

Sie gehören zu uns, auch wenn sie hier fernab von ihren Familien leben. Und gerade zu Weihnachten, wenn wir alle unsere Lieben bei uns haben möchten, sind viele Flüchtlinge hier allein. Die Gedanken sind bei den Angehörigen in ihrer Heimat, in anderen „Fluchtländern“, wenn sie denn überhaupt die kriegerischen Auseinandersetzungen zuhause überlebt haben. Um wenigstens ein bisschen Geborgenheit zu schaffen, haben wir eine Feier an Heiligabend im ev. Gemeindehaus organisiert. Dankbar wurde dies Angebot von mehr als 50 Heimatvertriebenen aus unterschiedlichen Ländern angenommen.

10 Deutsche organisierten mit, waren dabei, als für 4 Stunden Freude die Herzen der Flüchtlinge, aber genauso auch unsere Herzen erwärmen konnte. Wer präsent war, konnte bei weihnachtlicher Musik und einem schön geschmückten Tannenbaum eine fröhliche Runde abseits von den Lasten des Alltags erleben. Die vielen mitgebrachten Köstlichkeiten aus unterschiedlichen Kulturen und besonders die ausgelassene Stimmung der vielen Kinder! Einfach schön, dies mitzuerleben!

Wir hatten Besucher, die aus Tschetschenien geflohen waren, Schutzsuchende aus Syriern, Flüchtlinge aus dem Irak, Heimatvertriebene aus Afghanistan zu Gast. Eine deutsche Frau war aus Kanada zu Besuch gekommen, eine Flüchtlingsfamilie hatte Familienangehörige, die in Australien leben ,gerade zu Besuch und natürlich mitgebracht.
Angehörige unterschiedlichster Religionen und Glaubensrichtungen feierten zusammen. Sehr gläubige Muslime, Christen evangelischen Glaubens, katholisch orthodoxe Christen, Muslime, die ihren Glauben kaum praktizieren, Atheisten, kurdische Muslime, Schiiten, Sunniten und auch Anhänger der syrisch-orthodoxe Kirche.

„Wie und wann feiert ihr denn Weihnachten?“ Beschenkt man sich gegenseitig oder bekommen nur die Kinder zur Feier von Christi Geburt ein Geschenk? Solche Fragen wurden natürlich auch besprochen. Gemeinschaft, gemeinsames Essen und Trinken, fröhlich sein trotz schlimmster Erlebnisse! Hier in unserem -Gott sei Dank- friedlichen Land.
Bei den Muslimen wird Weihnachten übrigens eigentlich nicht gefeiert, da es sich um ein christliches Fest handelt. Trotzdem erhalten die Kinder oftmals Geschenke. Der Koran, das heilige Buch der Muslime, erkennt die wundersame Geburt des Jesuskindes an. Flüchtlinge aus Syrien berichteten aber, dass z.B. im westlich orientierten Damaskus sehr wohl Weihnachten gefeiert werde, dies sei schon auch den festlich geschmückten Straßen und Geschäften dort sichtbar. Weihnachten wird in der orthodoxen Kirche, die auch in Tschetschenien stark verbreitet ist, am 6. Januar gefeiert und nicht am 24. Dezember: Dieses Datum entspricht dem Julianischen Kalender (nach Julius Caesar), der vor dem 1572 durch Papst Gregor XIII eingeführten Gregorianischen Kalender gültig war.

Ulli Beushausen





Seemannsmission: Transport

Weihnachtspäckchen für Seeleute

Deutsche Seemannsmission Tees-Hartlepool

Auch in diesem Jahr hat es wieder geklappt. Insgesamt 369 Weihnachtspäckchen für Seeleute konnten nach England geschickt werden, sogar 29 mehr als 2015. Das ist besonders erfreulich, denn als wir damals zwei Tage vor Weihnachten unsere Nachfolger in der Deutschen Seemannsmission in Middlesbrough besuchten, gab es nur noch 20 Geschenke zum Verteilen an Seeleute.

Wir bedanken uns bei allen, die die Weihnachtspäckchen-Aktion 2016 wieder ermöglicht haben. Viele der Geschenke für Seeleute wurden direkt zu uns gebracht, andere in den Sammelstellen abgegeben. Insgesamt waren es 135. Neben den Päckchen aus dem Altkreis Land Hadeln erhielten wir sogar Pakete aus Düsseldorf, Drochtersen, Gifhorn und Zeven. Aufgrund von Geldspenden war es möglich, einzelne Gegenstände einzukaufen, die dann von einem eingespielten Team in 234 Schuhkartons weihnachtlich verpackt wurden. In Umzugskartons verstaut fuhr das langjährige Transportteam die Geschenke nach Cuxhaven, damit die Pakete wieder mit dem Schiff nach England gebracht wurden. Und das alles ohne irgendwelche Extrakosten.

Es ist einfach bewegend, dass alle Jahre wieder so viele Menschen an die von den Seeleuten besonders zu Weihnachten erlebte Einsamkeit, das Heimweh und die Sehnsucht nach Familie und Freunden denken und ihnen eine Weihnachtsfreude bereiten.

Herzlichen Dank.

Ihre

Rosi und Jürgen Heimer



Kirchenboten- und Gemeindebriefausträger in Hasenfleet

Gemeindebriefausträger in Hasenfleet

In diesem Jahr gab es nicht nur Kaffee und Butterkuchen als Dankeschön für die Kirchenboten- und Gemeindebriefausträger, sondern auch Milch, Joghurt und Quarkspeise zum Stärken für die vielen Wege, die die ehrenamtlichen Mitarbeiter immer wieder machen.

Bei einem Ausflug nach Hasenfleet erläuterte Horst von Thaden den Ablauf der Produktion und gab Tipps für die Hausfrauen – z.B. mit der „Energiespar-Sahne“ aus dem Hause Hasenfleet.



Horst von Thaden in Hasenfleet

Internationales Fest 2015



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Kids-Club beim Klettern in der Sahlenburger Kirche



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Übernachtung in Oppeln mit dem KIGO Westerhamm

Vom Freitag, 10.07. bis Samstag, 11.07. übernachteten Birgitt, Bianka, Gisela, 4 Teamer und 24 Kinder im Alter von 4-14 Jahren im Freizeitheim in Oppeln. Nach der Bettenverteilung spielten wir bei herrlichem Wetter mit den Kindern auf dem Außengelände. Im Anschluss daran ging es in die Kirche zum Gottesdienst. Hier haben wir darüber gesprochen und nachgespielt, wie aus einer Raupe ein Schmetterling wird. Passend zum Thema konnten die Kinder ihren eigenen Schmetterling aus Holz bemalen. Bei Spiel, Stockbrot und Bratwurst hatten alle wieder einmal Spaß und freuen sich schon aufs nächste Übernachten in 2016.

Lena Fick