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Konfirmanden berichten von der Fahrt ins ehemalige Kriegsgefangenenlager Sandbostel
„Wir waren am Sonnabend vor dem Volkstrauertag im Kriegsgefangenenlager in Sandbostel. Dort wurde uns gezeigt, unter welchen Umständen die Gefangenen leben mussten. Wir haben auch einen Film gesehen, bei dem Menschen über die damalige Zeit berichteten. Dann waren wir auf dem Friedhof. Besonders hat mich bewegt, dass die Gefangenen keine Hilfe von Ärzten bekamen. Sie wurden nur weggesperrt bis sie starben.” (Ilias)
„Ich fand nicht schön, dass die meisten „Massengräber” vergessen worden sind. Ich fand auch nicht gut, dass sie in so kleinen Baracken leben mussten.” (Tobias)
„Ich fand es grausam, was dort passiert ist. Wie sie die Gefangenen dort behandelt haben. Und wie so viele dort verstorben sind. Dass sie kaum Essen bekamen und aus Hunger sogar Gras und Baumrinde gegessen haben.” (Vanessa)
„Das Lager war riesig. Ich fand das alles schrecklich, aber es war auch interessant. Es kam sehr alt rüber. So etwas darf nie wieder passieren. Ich war völlig entsetzt, als die das erzählt haben. Die haben da sehr eng gelebt, mit 40-50 Mann in einem kleinen Raum.” (Yannick)
„Es war traurig, wie die Leute unter so schlechten Bedingungen leben mussten. Es war kalt, eng und die Leute bekamen wenig zu essen. Es war ungerecht, wie sie behandelt wurden und wie so viele starben. Sie wurden schlechter als Tiere behandelt.” (Natascha)
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