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Vikar Wilko Hunger bei seiner legendären Predigt beim Schützenfest mit einem Glas Bier in der Hand! |
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Abschied vom Vikar nach anderthalb Jahren |
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„Alles hat einmal ein Ende – jetzt leider auch meine Zeit in dieser Kirchengemeinde. Zum 30. April endet meine Gemeindevikariat, und ich muss diese Gemeinde verlassen. Ein wenig schweren Herzens, denn gerne wäre ich länger geblieben. Doch das ist nicht möglich. Ab Mai werde ich Kurse im Predigerseminar Celle besuchen – für etwa zehn Monate, dann kommen die Prüfungen zum 2. Examen.
Die anderthalb Jahre hier in Cadenberge, Wingst, Kehdingbruch und Geversdorf habe ich sehr genossen. Die Zeit ist schnell vorbeigegangen, sicher auch, weil ich mich hier wohl gefühlt habe. Dass dies so war, lag vor allem an den vielen Menschen, die mir den Einstieg leicht gemacht haben: die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Nachbarschaft, viele Menschen, die ich bei Besuchen und anderen Anlässen getroffen habe… Es war eine gute Zeit mit vielen neuen und immer wieder spannenden Erfahrungen, Begegnungen und Ereignissen. Vieles könnte ich aufzählen, vieles fällt mir beim Schreiben wieder ein: die Gitarrenkurse, viele Gottesdienste, der Konfirmandenunterricht, der Gottesdienst zum Schützenfest, die Zelt- und die Mitarbeiterfreizeit, Geburtstagsbesuche, ganz viele Gespräche zwischendurch, auf der Straße und beim Einkaufen… Und noch vieles mehr. Insgesamt eine schöne, lehrreiche und gute Zeit, die ich nicht missen möchte.
Dies findet nun erst einmal ein Ende. Aber auch wenn ich jetzt nicht mehr regelmäßig in der Gemeinde zu sehen bin: Ich werde möglichst jedes Wochenende in Hadeln verbringen, bei meiner Verlobten in Osterbruch (auch in dieser Hinsicht hat die Zeit hier mir Gutes gebracht!). Und zwischendurch werde ich auch noch einzelne Gottesdienste halten, auch den Examensgottesdienst. Trotzdem, nun zum offiziellen Abschluss der Zeit in der Gemeinde: Ihnen allen vielen Dank, dass Sie sich auf das „Experiment Vikariat“ und den „Neuen“ in der Gemeinde eingelassen haben – danke und hoffentlich: auf Wiedersehen bei irgendeiner Gelegenheit!"
Wilko Hunger
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Der Vikariatsleiter hat das Wort:
An dieser Stelle wünsche ich „meinem ersten Vikaren” weiterhin so viel Freude an seinem Beruf. Eine Zeile aus meinem Bericht für die Ausbildung möchte ich hier gern wiedergeben: „Ich könnte mir ein Miteinander im Pfarramt (als Kollege!) auch in Zukunft gut mit ihm vorstellen.” Aber bis dahin ist der Weg noch weit und die Stellen in unserer Landeskirche dünn gesät. Gottes Segen für Dich, lieber Wilko auf den weiteren Wegen!
Bert Hitzegrad
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