Nachgefragt: Wie geht es eigentlich Superintendent i.R. Werner Jantzen?
In der Festwoche für das 50jährige Jubiläum des Bugenhagenhauses in Westerhamm, wurde bei den Veranstaltungen und Gottesdiensten immer wieder der Name Werner Jantzen erwähnt, in dessen Zeit als Superintendent im Kirchenkreis "An der Oste" das Haus errichtet wurde. Und ich weiß, dass manch einer der an der Vorbereitung der Festwoche Beteiligten aus seiner so erstaunlich ausführlichen uns hinterlassenen Chronik geschöpft hat. Wenn bei der Namensgebung des Hauses im Jahr 1960 das Haus nach dem treuen Mitarbeiter Martin Luthers und Übersetzer der Lutherbibel ins Plattdeutsche den Namen „Bugenhagen“ erhielt, so geht das auf den Vorschlag von Werner Jantzen zurück. Er selber war gebürtig aus Kehdingbruch, Sohn des dortigen Pastors Gustav Jantzen und mit der plattdeutschen Sprache aufgewachsen. Gern erinnern Menschen sich an die alljährlichen plattdeutschen Gottesdienste zur Kirchweihe.
Oft wurden wir in der Gemeinde gefragt: „Wie geht es den Jantzens?“
Superintendent i.R. Jantzen hat mit seiner Frau nach dem Fortgang aus Cadenberge 14 Jahre in Barum bei Bad Bevensen gewohnt. Vor 17 Jahren zogen sie zu ihrer Tochter in Köln, die ihre alten Eltern liebevoll betreut. Am 1. Juni konnte Werner Jantzen seinen 96. Geburtstag feiern und seine Ehefrau Marianne am 6. Juni ihren 91. Im Oktober 2006 feierten sie ihre Eiserne Hochzeit. Beiden geht es - ihrem Alter entsprechend - noch ganz gut. Sie nehmen gern am dem Leben ihrer Kinderfamilien teil. Während des Kirchentages in Köln genoss das Ehepaar den Besuch von Enkelkindern und einem Urenkel. Und auch der Sohn Hans-Hermann, Landessuperintendent in Lüneburg, hatte seine Bleibe in den Tagen bei den Eltern. Jantzens haben die 22 Jahre in Cadenberge keineswegs vergessen. Wir können uns nur darüber wundern, dass nach solch langer Zeit manche Verbindung zu Menschen hier angehalten hat. Sie freuen sich immer wieder über Grüße, die sie schriftlich oder telefonisch erreichen. Wir danken aus der Ferne den Eheleuten Jantzen für ihren gesegneten Dienst in unserer Gemeinde und im Kirchenkreis "An der Oste" und freuen uns mit ihnen, dass sie gemeinsam alt werden dürfen. Gott behüte sie an Leib und Seele.
Käthe Brandt
(die Superintendent Jantzen persönlich dankt, dass er sie im Jahr 1963 ins Ephoralbüro geholt hat).
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