Am 27. Oktober ist Michael Popp in Greven bei Osnabrück gestorben. Viele, die die Todesanzeige lasen, waren geschockt. Er wurde nur 45 Jahre alt. Viele hatten ihn zuletzt beim Schützenfest auf der Langenstraße gesehen. Viele Jahre hat Michael Popp den Verband christlicher Pfadfinder und Pfadfinderinnen (VCP) geleitet. Vielen Jugendlichen hat er in dieser Zeit besondere Erlebnisse und Erfahrungen ermöglicht. Renate Arp, die selbst in der Pfadfinderarbeit sehr aktiv war, erinnert an ihn:
Michael, genannt „Poppy“, war ein Pfadfinder, im wahrsten Sinn des Wortes.Als Jugendlicher gehörte er meiner Pfadfindergruppe an. Er wollte schon früh die Arbeit im „Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder“ ( VCP ) mit gestalten. Im Stamm half er mit bei den Vorbereitungen für Veranstaltungen, Lager, Gruppenstunden und manches mehr. Er besuchte Gruppenleiterkurse, um selber Gruppen zu leiten. All diese Dinge sagen nicht viel über den Spaß aus, den wir alle hatten. Nächte am Lagerfeuer voller Geschichten und Musik. Neue Leute kennen lernen, Spieleabende, gemeinsam kochen ... Poppys Tschai genießen, den keiner so gut kochen konnte wie er. Ich möchte diese Zeit nicht missen und Poppy gehörte dazu. Neben den Beruf und Familie, hat Michael immer Zeit gefunden, ehrenamtlich tätig zu sein.
Dafür kann man nur danken, ebenfalls seiner Familie, die ihm diesen Freiraum gelassen hat. Ich werde ihn nicht vergessen.
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