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Ende April wird Petra Drescher ihren Dienst als Pfarramtssekretärin in der Kirchengemeinde Cadenberge-Wingst beenden. Nach über 30 Jahren Tätigkeit für die Kirchengemeinde wird sie nun den „wohlverdienten Ruhestand” erleben dürfen.
Petra Drescher hat in den drei Jahrzehnten ihres Wirkens viele Veränderungen erlebt: ihr Büro wanderte von der Wingst nach Cadenberge, Pastoren und Superintendenten kamen und gingen, die Bürotechnik hat sich von den Akten im Schrank zu den Files im PC gewandelt ... Petra Drescher hat dies alles mit ihrer eigenen stoischen Ruhe und Gelassenheit über sich ergehen lassen und hat sich dem Wandel der Zeit angepasst. Auch den unterschiedlichen Pastoren, für die sie tätig war. Für Außenstehende ist es oftmals kaum nachzuvollziehen, welcher Verwaltungsberg im Pfarramt bewältigt werden muss. Dann ist es gut, wenn da jemand sitzt und die Statistik für die Gottesdienste führt, die Eintragungen in das Taufbuch vornimmt oder Spendenquittungen ausstellt.
Auch der Kirchenbote und der Gemeindebrief waren Petra Dreschers Sache. Beim Kirchenboten war es nicht nur das Zusammenstellen der Daten, sondern auch das Sortieren und Verteilen der Kirchenboten an die Verteiler in der Kirchengemeinde. Dann fuhr Petra Drescher durch die Gemeinde und hielt den Kontakt und manch kleines Gespräch auch mit den Zustellern. So erfuhr sie, die ja nun auf der anderen Seite der Oste lebte, auch viel Neues aus ihrer alten Heimat. Wenn der Gemeindebrief vom Drucker kam, war dies immer ein besonderer „Kampftag”: 3500 Exemplare mussten sortiert und zusammengestellt werden. Petra Drescher hatte dafür immer ihren kleinen Mitarbeiterkreis, den sie auch mit Kaffee und Keksen verwöhnte.
Wie wird das Leben nun für sie ohne das Kirchenbüro sein? Ich bin sicher, dass sie bei ihrem „Käthchen” immer mal wieder anruft, um das Neueste zu erfahren. Und ich freue mich für Petra Drescher, dass sie nun Zeit hat für die Enkel und für lange Fahrten mit ihrem Mann Gottfried auf der Elbe - und sie muss nicht daran denken, dass morgen wieder der Dienst in Cadenberge ruft. Herzlichen Dank, liebe Petra, für deine Treue über so viel Jahre im Dienst für unsere Kirchengemeinde. Gott hat einmal zu Abraham gesagt: „Ich will Dich segnen und du sollst ein Segen sein!” (1. Mose 12,2). Manch einer in unserer Gemeinde wird diesen Segen gespürt haben durch deine Mitarbeit und deinen Dienst. Nun wird deine Familie sagen: „Ein Segen, dass wir dich ganz haben!” Und so segne dich unser Gott auf deinen weiteren Wegen!
Bert Hitzegrad
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Wo sind sie geblieben - die über 30 Jahre?
So fragt sich Petra Drescher. Sie hält Rückblick auf ihre Zeit als Pfarramtssekretärin: „Während der 30 Jahre hat mir die Arbeit immer sehr viel Freude gemacht, und ich bedanke mich bei allen Kirchenvorstehern, Pastoren, Kollegen und Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit. Besonders bei der Verteilung des Gemeindebriefes halfen mir jahrelang ehrenamtlich Waldemar Fick, Dieter Ahrens, Heinrich Schwieger und Erdmann Kawohl. Für diese Hilfe war ich sehr dankbar.
Bei Frau Käthchen Brandt möchte ich mich recht herzlich bedanken, auf deren Unterstützung ich mich immer verlassen konnte. Als ich am 01.11.1976 im Büro angefangen habe, wohnte ich in der Wingst, und dort war mein Vorgesetzter Pastor Buisman, Vorsitzender des Kirchenvorstandes. Also fuhr ich in die Hasenbeckallee. Später kam ich dann ins Kirchenbüro nach Cadenberge, und Pastor Magdanz war mein Vorgesetzter. Und nun ist es seit etlichen Jahren Jürgen Stelling.
Ab 1. Mai gehe ich in Rente und freue mich auf noch hoffentlich viele gemeinsame Jahre mit meinem Mann, den Kindern und vier Enkelkindern und auf unser Hobby: das Boot!
Ihre Petra Drescher
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