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Vikar Jens Ubben bei der Konfirmandenfreizeit |
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Der Vikar geht von Bord
Nun sind sie fast vorbei, die 2 ¼ Jahre des Vikariats. Den praktischen Teil meiner Ausbildung zum Pastor durfte ich in unseren Kirchengemeinden in Cadenberge-Wingst und Kehdingbruch erleben. Manches vorher Erlernte konnte ich einbringen und weiterentwickeln. Dazu kamen viele „Premieren“, die Pastor Hitzegrad mit mir eingeübt und begleitet hat. Ein besonderer Dank geht aber heute an Sie als ganze Gemeinde: Sie haben mir reichlich Gelegenheit gegeben, mich auszuprobieren. Vielen Dank für alle Offenheit, Gespräche, Einladungen, Reaktionen, Rückfragen. Und überhaupt für Ihr Dazugehören und Unterstützen!
Wir haben gemeinsam Gottesdienste gefeiert oder uns beim Einkaufen getroffen. Viele viele Wohnzimmer habe ich kennengelernt von Cadenberge bis Süderbusch, von Voigtding bis Kehdingbruch. Von Kaffeetafel bis Konfirmandenunterricht, von Schützenzelt bis Teamertreff – vielfältig war die Zeit. Und bei allem immer wieder die Frage: Wie gehört das zusammen, Glauben und Leben? Zwischendurch war ich immer wieder für einige Wochen, zuletzt für einige Monate, im Ausbildungsseminar unserer Kirche. Das war wichtig für meine Ausbildung, aber nicht immer leicht für den regelmäßigen Einsatz in der Gemeinde.
Im Dezember und Januar können wir uns aber noch einige Male sehen. Ab Februar werde ich irgendwo in Niedersachsen Pastor sein; Ziel noch unbekannt. Ich darf gespannt sein!
Herzliche Grüße – gern auf ein Wiedersehen!
Ihr Jens Ubben
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In den letzten Wochen war die Frage oft zu hören: „Was macht eigentlich unser Vikar?“ Die Antwort auf die Frage hat er selbst gegeben. Die Tatsache, dass gefragt wurde, zeigt deutlich, er wurde vermisst. Und die Art und Weise, wie gefragt wurde – „unser Vikar“ – zeigt mir, er war in unserer Gemeinde angekommen und gehörte hier her.
Vieles hatte er an Begabungen und Fähigkeiten schon mitgebracht, so dass sich die Ausbildung durch den älteren Kollegen und Vikariatsleiter in Grenzen hielt. Vielmehr war die Vikariatszeit oft ein gutes und kollegiales Miteinander – sowohl mit mir als auch mit Pastor Jens Monsees. Ich habe an „meinem Vikaren“ geschätzt, wie schnell er sich auf neue Situationen einlassen konnte. Ich habe aufgehorcht, wenn er zu den Jugendlichen sprach, weil er ihre Sprache fand. Ich habe mit Freude seine Lust gesehen, auch neue Dinge auszuprobieren. Ich habe seine Fragen und Anfragen gehört an den Pastorendienst und manches auch neu gesehen. Ich war dankbar, dass er viele Dienste einfach so übernommen hat, weil er selbst Freude an diesem Beruf hat. Ich fand es angenehm, dass er so selbstverständlich auch Gemeindeglied in dieser Gemeinde und einfach dabei war. Und ich war dankbar, dass es immer wieder aus der Gemeinde zu hören war, wie gut sein Trost bei Gesprächen und Trauerfeiern war, wie direkt er die Brautpaare bei Hochzeiten angesprochen hat und und und .........
Die Freude an seinem Dienst wünsche ich ihm auch in Zukunft und nach vielen Jahren. Gottes Segen für Dich, wo immer der Weg Dich hinführt, lieber Jens. Und er führt auf jeden Fall ins Pfarramt. Das ist gut für Dich – und die Gemeinde, in der Du Deinen Dienst tun wirst!
Bert Hitzegrad
Übrigens: Beim Neujahrsempfang am Sonntag, dem 9. Januar soll Vikar Jens Ubben offiziell verabschiedet werden. Sagen Sie ihm bei dieser Gelegenheit doch auch noch ein gutes Wort!
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