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Ruth Scheffler-Hitzegrad ist neues Mitglied der Landessynode Hannover (Kirchenparlament) |
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Die ersten 100 Tage als Synodale
Im vergangenen Herbst wurde Ruth Scheffler-Hitzegrad aus Cadenberge in die Synode der Landeskirche gewählt. Von den ersten 100 Tagen in ihrem neuen Amt, berichtet sie:
„Der erste Tag der 24. Synode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers begann mit einem feierlichen Gottesdienst in der Marktkirche in Hannover. Die Landessuperintendenten teilten sich die Liturgie und die Bischöfin, Frau Dr. Käßmann, hielt die Predigt. Gemeinsam mit den 75 Mitgliedern der Synode, Mitarbeitern des Landeskirchenamtes und einigen anderen Begleitern feierten wir das Abendmahl. Gottes Wort als Grund und das Abendmahl für die Gemeinschaft - eine gute Basis für die zukünftige Arbeit, zu der wir Synodalen dann eingeführt und verpflichtet wurden.
Die Tagung selbst und die einzelnen Sitzungen finden im großen Saal des Mutterhauses im Henriettenstift in Hannover statt. Jede Tagung beginnt mit einem Gottesdienst in der Kapelle, jeder Tag wird begonnen mit einer Morgenandacht, und um 12 und 18 Uhr werden die Sitzungen von einem Gebet unterbrochen. „Handeln unter Gottes Wort” heißt aber nicht, dass sich immer alle einig sind, dann wäre ja auch die Synode unnötig. Um richtige Entscheidungen muss immer wieder gerungen werden. Bislang wurden hauptsächlich Ausschüsse gebildet und besetzt - ich bin Mitglied im Jugend- und im Gemeindeausschuss -, da gab es zum Glück noch keine großen Auseinandersetzungen. Ringen muss ich trotzdem: mit den großen Papierbergen, die wöchentlich ins Haus kommen, die sortiert, gelesen und bearbeitet werden müssen, mit meinem Terminkalender, der nun zusätzlich noch die Termine für die 3-4 Tage der Synode im Mai und November und mindestens zwei Mal im Monat einen Tag in Hannover verkraften muss und mit meinem Haushalt - doch da kann ich auf die Hilfe meiner Familie bauen.”
Ruth Scheffler-Hitzegrad
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