Andrea Witteborn, Gisela von Rönn, Hulda Landsiedel, Ingrid Arnold, Erna Wieckhorst, Friedhild Schild, Irma Besch, Magdalene Richters (v.l.n.r.)



20 Jahre - eine lange Zeit - sind vergangen, seit durch die Initiative von Frau Ilse Stein auch in unserer Gemeinde ein Besuchsdienst gegründet wurde. Unser Besuchsdienstkreis besteht aus einer Gruppe von 8 Frauen (leider immer noch keine Männer!), die ehrenamtlich neben ihrer privaten und beruflichen Tätigkeit in ihrer Freizeit einsame, kranke und alte Menschen in unserer Gemeinde besuchen. Herr Pastor Monsees steht dieser Gruppe mit seelsorgerlichem und fachlichem Rat zur Seite.

Nach einer Einführung und Vorbereitung durch Herrn Pastor Peters von der Haushalterschaftsarbeit im Amt für Gemeindedienst in Hannover begannen wir mit unserer Arbeit, und am 15. September 1991 wurden wir in einem Gottesdienst gesegnet und ausgesandt, um etwas von diesem Segen bei unseren Besuchen in die Häuser zu tragen. Eines unserer Ziele ist es, eine Verbindung zu den Menschen herzustellen, die durch Krankheit und Gehbehinderung nicht mehr die Möglichkeit haben, am Gemeindeleben teilzunehmen. Viele Besuche wurden im Laufe der vergangenen 20 Jahre gemacht, aber es ist uns auch bewusst, dass wir in unserer Freizeit längst nicht alle, die auf einen Besuch warten, besuchen können.

Dazu ist unser Kreis zu klein. Oft ist es uns auch nicht bekannt, wo Menschen allein und einsam leben. Wir möchten dazu ermutigen, wenn ein Besuch gewünscht wird, im Kirchenbüro in Cadenberge (Tel.: 04777/288) anzurufen. Hier werden die Adressen dann an uns weitergeleitet. Wir haben in den 20 Jahren seit Bestehen des Besuchsdienstes viele positive Erfahrungen gemacht. Die Freude der Besuchten macht uns zu Beschenkten und gibt uns Mut zu weiteren Besuchen. Einmal im Monat treffen wir uns, um Erfahrungen auszutauschen, uns gegenseitig Mut zu machen und bei schwierigen Situationen zu helfen. Wir erhalten dann auch neue Adressen für unsere Besuche.

Wichtig ist, dass wir über alles, was uns bei den Besuchen anvertraut wird, außerhalb der Gruppe schweigen. Durch diese Diskretion und Verschwiegenheit
blüht unsere Arbeit meist im Verborgenen und wird oft nur von den unmittelbar Betroffenen wahrgenommen. Wir bitten nochmals die Gemeinde, unsere Arbeit durch ihre Fürbitte zu tragen und uns zu sagen, wo ein Besuch notwendig und erwünscht ist. Wir danken Gott für seinen Beistand und seine Bewahrung in den letzten 20 Jahren und wollen diese Dankbarkeit in einem gemeinsamen Gottesdienst am 25. September 2011 zum Ausdruck bringen. Wir laden die Gemeinde herzlich ein, diesen Gottesdienst mit uns zu feiern.

Der Auftrag unseres Dienstes steht im 1. Petrus 4,10: „Dienet einander, ein jeglicher mit der Gabe, die er empfangen hat als die guten Haushalter der man-
cherlei Gnade Gottes.“

Wer also von Gott die Gabe erhielt, offene Ohren zum Hören und ein offenes Herz für andere Menschen zu haben, ist herzlich willkommen zur Mitarbeit in
unserem Kreis.

Magdalene Richters



Letzte Änderung am Samstag, 28. April 2012 um 15:58:38 Uhr.