Mit Konfirmanden unterwegs!
Konfirmandenfreizeit – das heißt: Ein Wochenende lang wegfahren, gemeinsam mit der Konfergruppe. Ein Wochenende über Gott und die Welt reden. Sich noch besser kennen lernen. Zu wenig schlafen, dafür aber viel erleben. Die drei Tage bis auf die letzte Minute ausnutzen. Das ist es, was eine Konfirmandenfreizeit ausmacht. Obwohl eigentlich der Begriff „Freizeit“ etwas irreführend ist. So viel Freizeit hat man bei einer solchen Fahrt nicht. Die Zeit wird genutzt, um miteinander ein Thema intensiver zu behandeln, als man es im normalen Unterricht tun könnte. Trotzdem bleibt aber auch genug Gelegenheit für Spiel und Spaß, für gemeinsame Aktivitäten und Andachten. Dazu die Pausen, die man nutzen kann, um die Pastoren oder den Vikar am Kicker oder an der Tischtennisplatte herauszufordern. Und wenn die Tage nicht reichen, wird gerne mal die Nacht zum Tag gemacht – auch wenn das die Betreuer nicht so gerne sehen, es gehört einfach dazu!
Alle drei Konfirmandengruppen unserer Gemeinde haben Anfang des Jahres eine solche Freizeit gemacht. Zuerst fuhr die Gruppe von Jens Monsees nach Oese, dann die von Bert Hitzegrad nach Berensch. Die Gruppe von Frau Preihs machte sich auf den Weg nach Oppeln. Jedes Mal dabei: die jugendlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Spaß daran haben, sich auf ganz unterschiedliche Weise mit einzubringen – ehrenamtlich. Danke! Ohne euch würde manches nicht so gut klappen!
Ganz verschieden sind die Themen, um die es geht: Einmal die Zehn Gebote, ein anderes Mal das Thema „Schöpfung“. Und manches, wofür in einer Stunde Konfirmandenunterricht die Zeit nicht reicht, kann auf der Freizeit gemacht werden. Da kann man auch einen längeren Film zum Thema sehen, ein Geländespiel machen oder im „Casino“ mal so richtig zocken. Und dann, nach der Rückkehr, erschöpft ins Bett fallen – hoffentlich mit dem Gefühl: Es war ein schönes Wochenende, es hat sich gelohnt – Kirche kann Spaß machen. Mir jedenfalls haben die Wochenenden sehr gefallen, und ich hoffe, dass es allen, die mit uns unterwegs waren, auch so geht!
Vikar Wilko Hunger
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