Am Aschermittwoch, 1. März, startet die Fastenaktion der evangelischen Kirche "Sieben- Wochen-Ohne". An der Aktion, die in diesem Jahr zum 23. Mal stattfindet, nehmen jährlich rund 2 Millionen Menschen teil. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen versuchen in der Zeit bis Ostersonntag auf Alkohol, Zigaretten oder Fernsehen zu verzichten oder üben sich im traditionellen Fasten.

Die diesjährige Fastenaktion steht unter dem Motto: "Liebesbriefe - Merken, worauf es ankommt”. Ein Motto, das die Fantasie anregt und Anstoß gibt: Wie lassen sich die Passion Jesu, das Fasten und unsere Erfahrungen mit der Liebe in ihrer Vielschichtigkeit gestalten?

Passion, Leidenschaft und Zuneigung, Eifersucht, Hass, Aussöhnung - zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag liegt ein Weg, der viele Aspekte der Liebe deutlich werden lässt. Diesen Weg zu beschreiten erfordert Mut und Ausdauer und eröffnet die Möglichkeit, diese Wegstrecke nach den "Sieben-Wochen-Ohne" weiter zu gehen. In der biblischen Passionsgeschichte begegnen wir Jesus, wie er sich mit Passion ganz für die Menschen damals und für uns heute einsetzt. Und dahinter die Botschaft: Gottes Liebe befreit zum Leben - Jesus Christus ist sein Liebesbrief an die Welt.

Für die diesjährige Aktion gibt es wieder einen Kalender, in dem die Autorinnen und Autoren der Frage nachspüren, wie unterschiedlich sich die Liebe im Gang eines ganzen Lebens zeigt. Der Kalender ist für 7,50 Euro im Kirchenbüro in Cadenberge zu erhalten. Zu den prominenten Autoren gehören unter anderem Landesbischöfin Margot Käßmann, Bundesministerin a.D. Renate Schmidt, Werner Tiki Küstenmacher und viele mehr.

Gestalten Sie die sieben Wochen vor Ostern ganz bewusst! Lesen Sie in Gottes „Liebesbriefen”. Es lohnt sich.

Bert Hitzegrad