Oder erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.....

Jedes Jahr etwas Neues. Die Aufstockung der 10er Gruppe auf 25 Kinder und die Betreuung 2 -3jähriger Kinder stellt uns für das neue Kindergartenjahr 2007-2008 wieder vor neue Herausforderungen.. Oben soll der große Raum für die 4. Gruppe genutzt werden und die zwei Eltern-Kindgruppenräume werden zu einem Bauraum und der Kiga - Schule.

Um den Kleinen einen Schutzraum zu geben, aus dem sie den Kindergarten erobern können, haben wir den Miniclub eingerichtet. Ein gut ausgestatteter Raum, der den Kleinen vielfältige Anregung, aber auch Ruhe und Geborgenheit bietet. Leider kann der Kindergarten von den Eltern –Kindgruppen nun nur noch am Nachmittag genutzt werden.

Im Zusammenhang mit der Erweiterung mussten wir mit dem MitarbeiterInnenzimmer wieder nach unten ziehen.

Feuerschutzmaßnahmen mussten getroffen werden. Eine Rutsche als zweiter Fluchtweg im Falle eines Brandes sollte eingebaut werden.
Alles sollte in den Ferien fertig gestellt werden, damit der Betrieb am 20. August reibungslos aufgenommen werden kann. Doch es kam anders ...

Von der Rutsche war am ersten Tag nach den Ferien nichts zu sehen – die Bestellung war nicht zeitzeitig vom Rathaus rausgegangen. Ohne diese Maßnahme gab es aber keine Betriebserlaubnis für die oberen Räume. So nutzen wir im September das Gemeindehaus als Gruppenraum und den Wald als für unsere Aktivitäten.

Ein dickes Lob an die hohe Flexibilität der Kolleg Innen und ein herzliches Dankeschön..

Bei einem Elternabend wurde der Unmut über diese schwierige Situation geäußert. Bürgermeister Heinßen versuchte zu erklären, warum es dazu gekommen war. Wir hoffen, dass ihm im Gespräch klar geworden ist, wie viel unnötige Belastungen für die Kinder, Eltern und Mitarbeiter Innen entstanden sind. Nun hoffen wir, dass die Baumaßnahmen bald abgeschlossen sind und wieder der normale Betrieb stattfinden kann.


Gabriele Stohr