Für die Advents- und Weihnachtsausgabe des Gemeindebriefes haben wir Elisabeth Scheffler aus Fuhrberg um ihr liebstes Bibelwort gebeten.

Die Schwiegermutter von Pastor Bert Hitzegrad ist seit vielen Jahren passionierte Sammlerin von christlicher Kunst, vor allem von Ostereiern und Krippendarstellungen. Was ist ihr daran wichtig, wie ist sie dazu gekommen? Im Zusammenhang mit ihrem liebsten Bibelwort gibt die ehemalige Pfarrfrau darüber Auskunft:



 



„Mein liebstes Bibelwort lautet:

„... auf dass wir etwas seien zum Lobe Seiner Herrlichkeit...”, Epheser 1, 12.

Dieses Bibelwort begleitet mich seit meiner Zeit als Pfadfinderin. Irgendwie kam es bei der feierlichen Aufnahme vor. Natürlich wollte ich „etwas” sein zum Lobe Gottes. Aber wär es nicht vermessen, dieses zu versprechen? Lange quälte ich mich damit herum. „Zum Lob Seiner Herrlichkeit!”

Immer wieder begegnete mir dieser Satz. Ich erlernte einen Beruf, der mir viel Spaß machte, in dem ich meine Begabungen einbringen und auch anderen damit helfen konnte. In der Familie und Gemeinde versuchte ich, eine gute Christin zu sein. Oft gelang es mir nicht, und ich wollte doch etwas sein zum Lobe Seiner Herrlichkeit.

Vor einigen Jahren inspirierte mich eine Pfarrfrau, die mir nach und nach zu einer guten Freundin wurde, wie sie, Krippen und Ostereier zu sammeln und auch selbst zu gestalten. Ich begeisterte mich für die kulturelle Vielfalt, mit der einzelne Völker christliche Feste feiern. Ich sammelte und sammelte und stellte mir manchmal die Frage: Darf ich soviel Zeit und auch Geld in mein Hobby investieren? Ich tröstete mich damit, dass ich ja so Arme z.B. in Polen oder in der „Dritten Welt” unterstützte.

Was mir lieb und wert geworden war, begann ich in Museen und Kirchengemeinden auszustellen. Ich konnte auf diese Weise die Freude der Christenheit, wie sie sich in ihren Sitten und Bräuchen weltweit darstellt, weitergeben. Zum Lobe Seiner Herrlichkeit sollte es sein, Mehr und mehr begriff ich, dass ich selbst „zum Lobe Seiner Herrlichkeit” bin - nicht nur das, was ich will, kann und leiste.

I c h bin es! Ich bin Lob Seiner Herrlichkeit, so wie ich bin, mit allen meinen Gaben und Möglichkeiten. ...und ich war es schon immer - von Gott geschaffen und geliebt.

Elisabeth Scheffler