der neue Superintendent Jörg Meyer-Möllmann 



Im November hat der Kirchenkreistag Jörg Meyer-Möllmann zum neuen Superintendenten gewählt. Wir haben gleich die Chance genutzt und „den Neuen“ gebeten, sich in unserem Gemeindebrief vorzustellen. Natürlich haben wir das auch mit ein wenig Wehmut getan, denn der neue Superintendent für den Kirchenkreis Land Hadeln und den Kirchenkreis Cuxhaven wird ja nicht in Cadenberge seinen Sitz haben, sondern in Otterndorf. Dort wird er auch am Sonnabend, dem 23. Januar 2010 um 17.00 Uhr in der St.Severi-Kirche eingeführt. Und dort werden wir ihn ebenso herzlich begrüßen wie wir es in Cadenberge getan hätten …

Der neue Superintendent schreibt:

Ich darf mich Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, mit diesen Zeilen als Ihr neuer Superintendent vorstellen. Mein Name ist Jörg Meyer-Möllmann und noch bin ich Pastor im Oberharz. Meine Frau Ute und ich wohnen im Pfarrhaus zu Hahnenklee oberhalb der schönen Stabkirche und wenn ich aus dem Fenster schaue, dann sehe ich den Aufstieg zum Bocksberg. Zu meinen jetzigen Aufgaben gehört die Betreuung der Gemeinden Hahnenklee und Lautenthal. Beide sind touristisch geprägt und pflegen dazu ihre bergmännischen Traditionen.

Seit gut zweieinhalb Jahren führe ich als stellvertretender Superintendent die Geschäfte des Kirchenkreises Clausthal-Zellerfeld. In dieser Zeit habe ich Erfahrungen sammeln dürfen, die ich in die Arbeit in Hadeln und Cuxhaven einbringen werde. Auch im Harz schließen sich Kirchenkreise zusammen und wie bei Ihnen ringen wir intensiv darum, wie mit notwendigen Einsparungen so umgegangen wird, dass die Gemeinden vor Ort noch zu ihrem Recht kommen können. Das ist manchmal ein schwieriges Geschäft!

Mich begleitet in diesen Jahren immer wieder das wunderbare Wort Jesu aus der Bergpredigt. „Ihr seid das Licht der Welt.“ Gerade in Veränderungsprozessen ist das ein gutes Wort, weil es ein Ziel formuliert und eine Verheißung in sich birgt. Mir ist es wichtig, dass wir in all dem, was wir an Veränderung um uns herum erleben, nicht vergessen, was wir sind, was wir sein sollen: Licht für diese Welt. Und dieses Licht soll leuchten: „Man zündet ja kein Licht an, und stellt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter.“ (Mt. 5,15)

Bei all dem Neuen, das auf uns zukommen wird in den Veränderungen dieser Welt möchte ich mich auf dieses Wort ausrichten: Dass es darum geht, vom Lichte Gottes weiter zu geben! Leuchten sollen wir, dürfen wir, als seine Kirche und als die, die von seinem Lichte zeugen. Ich freue mich auf die Arbeit bei Ihnen und mit Ihnen. Ich freue mich auf das gemeinsame Bemühen, Licht zu sein für diese Welt.

Es grüßt Sie ganz herzlich

Ihr Jörg Meyer-Möllmann