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„Wachsen im Glauben, Lieben und Leiten“ |
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Viereinhalb prall gefüllte Tage! Zu viert durften wir aus unserer Gemeinde diesen Kongress miterleben und dafür möchte ich mich an dieser Stelle zu erst einmal ganz herzlich bedanken!!! Anreise durch ein märchenhaft verschneites Deutschland bei schönstem Sonnenschein und eine wunderschöne Wohnung in Fußentfernung zur Kongresshalle! Ein Geschenk!
Sehr gespannt und mit hohen Erwartungen angesichts der angebotenen Tagesseminare und Vorträge bin ich angereist – wohl wissend, dass sicher nicht alles übertragbar sein würde. Viele gute Ideen, Anregungen und Überlegungen aus meinem Tagesseminar „Gottesdienste für Kopf und Herz“ habe ich für unsere AltarNativ-Gottesdienste mitgenommen.
Am 2. Tag: eine von ca. 8.000 Teilnehmern zu sein macht sehr klein! Wie schön dass es wenigstens drei bekannte Gesichter gab – die sich Dank Handys auch immer wieder finden ließen! Beeindruckende Bühnenshows, fetzige Musik, tolle Theaterszenen (ähnlich wie bei ProChrist) und nebenan viele Büchertische zum Stöbern.
Als roter Faden zog sich für mich durch alle Tage die Frage nach - Ziel, - Schwerpunkt und – Möglichkeiten der Gemeinde:
Was können wir überhaupt dauerhaft leisten (gut, voll Freude, ohne Auszehrung)? „weniger ist mehr“ - das aber exzellent! Womit können/müssen wir aufhören? Welche Aktivitäten führen Menschen tatsächlich zum Glauben oder lassen im Glauben wachsen? Welche Menschen erreichen wir und welche nicht? Wo sind sie zu finden? Haben wir mehr unseren Mangel oder unser Potential vor Augen? Was könnten Mangel oder Begrenzung bedeuten? Haben wir die Bereitschaft zum Scheitern/Versagen? Oder sind wir zu stolz? (sehr interessant darüber nachzudenken!) Lernen/Wachsen heißt Fehler machen dürfen (als Grundlage für den Aufstieg) Kennen wir eigentlich unsere Gemeindestruktur, sowohl kirchlich als auch kommunal?
Das sind nur einige wenige der angestoßenen Gedanken, die aber eines gemeinsam hatten: Egal ob in der Gemeinde oder privat: entscheidend ist die Lebendigkeit und Authentizität meiner ganz eigenen Gottesbeziehung!
Lasse ich mir von Ihm täglich neu Aufgabe, Kraft und Führung zukommen oder folge ich der Gewohnheit/Routine und meinen eigen Zielen/Vorstellungen?
Da kommt mir das Jahr der Stille ganz gelegen!
Anja Loewer
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