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Kirchenvorstand-Klausurtagung:
Wo soll eingespart werden?
Vom 19. bis 20. Februar hielt sich der Kirchenvorstand zu seiner alljährlichen Klausurtagung im Dünenhof in Berensch auf. In diesem Jahr wollten wir uns Zeit nehmen, um u.a. über die Frage nachzudenken, wie und wo unser christliche Glaube und die Beziehung zu Gott in unserer Kirchengemeinde, aber auch in unserem Kirchenvorstand wirksam wird und ob und wie dieses mit dem Leitbild unserer Kirchengemeinde zusammenpasst.
Ein weiterer Schwerpunkt war erneut um die Frage, wie die Kirchengemeinde auf den Verlust einer Diakonenstelle und des 50%-igen Pfarrstellenanteil des Superintendenten reagieren soll. Jedem von uns muss unter diesen Voraussetzungen klar sein, dass wir von unseren beiden Pastoren Bert Hitzegrad und Jens Monsees nicht erwarten können, dass sie zusätzlich zu dem, was sie schon seit Jahren mit viel Engagement leisten, die Lücken füllen, die dadurch entstanden sind.
Wir alle sind stolz, dass unsere Kirchengemeinde eine lebendige Gemeinde ist mit sehr vielen lieb gewonnenen Veranstaltungen, dieses vor allen Ding dank des Einsatzes unserer Pastoren. An welcher Stelle soll man nun einsparen, Streichungen vornehmen? Wieder haben wir gemerkt, dass die Entscheidung dafür nicht einfach ist. An jedem möglichen Streichpunkt gibt es vielerlei Gründe, gerade hier den Rotstift nicht anzusetzen.
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Wir waren uns jedoch einig, dass wir uns zukünftig nicht mehr darauf verlassen können, dass es notfalls die Pastoren sind, die mit sehr viel persönlichem Einsatz – und oft durch Mithilfe der eigenen Familie – dazu beitragen, dass die Organisation (es geht nicht um die Planung von Gottesdiensten u.ä. Diese Aufgabe wird auch zukünftig gerne von den Pastoren wahrgenommen) von besonderen Gottesdiensten und Festen gewährleistet werden kann. Wir können zukünftig eben nicht mehr erwarten, dass sie zum Beispiel die Vorbereitung des Osterfrühstücks nach dem Osternachtsgottesdienst erledigen, mit ihren Fahrzeugen Stühle und Tische in die Sandkuhle in Westerhamm fahren, weil wir dort den Himmelfahrtgottesdienst feiern möchten. Uns muss auch klar sein, dass wir solche wunderschönen Veranstaltungen wie das Erntedankfest auf einem unserer Wingster Bauernhöfe nur deshalb feiern konnten, weil es unsere Pastoren waren, die sich um den Transport von Bänken uns Stühlen, um den Aufbau von Zelten und vieles mehr gekümmert haben.
Das geht zukünftig nicht mehr!
Diese wunderschönen Veranstaltungen können nur noch stattfinden, wenn sich Menschen in der Kirchengemeinde finden, die aktiv die gesamte Organisation übernehmen. Das soll natürlich nicht von einer einzigen Person erledigt werden. Am besten ist es, wenn sich ein Team zusammenfindet.
Deshalb unsere Bitte: Über legen Sie für sich, ob Sie dazu beitragen können, vielleicht mit Hilfe Anderer. Es geht um Projekte, die einmal pro Jahr stattfinden. Um mehr nicht. Ich würde mich freuen, wenn sich viele Gemeindeglieder zusammenfinden, die durch Ihre Mithilfe zeigen, dass Ihnen die wunderschönen Veranstaltungen in der Kirchengemeinde wichtig sind. Wann höre ich von Ihnen?
Für den Kirchenvorstand J. Stelling
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